Schreinerei Brunner AG

Holzarten und Oberflächen

Leistungen

Eichenholz, geölt

Die Oberfläche entscheidet, wie ein Möbel altert. Wir ölen, wachsen, laugen oder lackieren im eigenen Spritzraum und trocknen staubfrei. Für jede Holzart gibt es Muster in der Werkstatt, die Sie anfassen und vergleichen können — Fotos täuschen bei Holz fast immer.

  • Eiche, lufttrocken

    Unsere Eiche lagert mindestens zwei Jahre luftgetrocken, bevor sie an die Bank kommt. Sie ist hart, nimmt Öl gut auf und dunkelt mit den Jahren nach. Für Küchenabdeckungen und Tischplatten unsere häufigste Wahl.

  • Esche und Nussbaum

    Esche ist hell mit lebhafter Zeichnung und eignet sich für Fronten und Treppen. Nussbaum verwenden wir für Möbelstücke, bei denen der Farbton im Vordergrund steht. Beide Hölzer beziehen wir in Schweizer Qualität und wählen die Bohlen selbst aus.

  • Naturöl in drei Schichten

    Wir schleifen auf Korn 150, ölen dreimal und polieren zwischen den Schichten. Die Oberfläche bleibt offenporig und lässt sich stellenweise nachbessern, ohne die ganze Platte zu schleifen. Ein Pflegeset geben wir bei der Abnahme mit.

  • Matter Lack im Spritzraum

    Für farbige Fronten spritzen wir wasserbasierten Lack in unserem Spritzraum mit Absaugung. Der Glanzgrad ist wählbar, üblich sind 10 bis 20 Prozent. Nach dem Trocknen erfolgt eine Zwischenkontrolle unter Streiflicht.

  • Gelaugt und geseift

    Bei gelaugten Oberflächen bleibt Eiche hell und vergraut nicht. Nach dem Laugen seifen wir zweimal ein, das ergibt einen matten, samtigen Griff. Diese Behandlung braucht regelmässige Pflege, wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Galerie

Muster unter Streiflicht

Auf den Bildern liegen Musterbrettchen nebeneinander: Eiche geölt, Eiche gelaugt und geseift, Esche natur, Nussbaum. Dazu Aufnahmen aus dem Spritzraum und vom Bohlenlager, wo die Eiche mit Distanzlatten gestapelt ist. Ein Streiflichtbild zeigt, wie eine matte Lackfläche nach der Kontrolle aussieht.

  • Behandschuhte Hände stemmen mit Beitel und Klüpfel ein Zapfenloch in Eiche
  • Hände führen ein Brett über die Tischkreissäge, Sägemehl im Gegenlicht
  • Hände schleifen die Kante einer Nussbaumplatte von Hand, das Streiflicht zeigt die Maserung

Qualifikation

Meisterprüfung und Verband

Was wir an Ausbildung und Mitgliedschaften mitbringen, ist überprüfbar. Wir bilden aus, sind im Branchenverband organisiert und halten unser Wissen mit Kursen aktuell. Das bedeutet für Sie: klare Zuständigkeiten, ein Lehrbetrieb mit Aufsicht und ein Ansprechpartner, der für die Konstruktion einsteht.

  • Eidgenössisch diplomierter Schreinermeister

    Andreas Brunner hat die höhere Fachprüfung als Schreinermeister abgelegt. Er verantwortet Konstruktion, Kalkulation und Abnahme jedes Auftrags. Für Sie heisst das: eine Person, die von der Offerte bis zur Montage dieselbe bleibt.

  • Mitglied im Verband Schreiner Schweiz (VSSM)

    Als Mitglied arbeiten wir nach den Branchennormen des VSSM, unter anderem bei Werkverträgen und Toleranzen. Bei Streitfällen steht der Weg über die Schlichtungsstelle des Verbands offen. Die Normen liegen bei uns im Büro auf.

  • Anerkannter Lehrbetrieb

    Wir bilden Schreinerinnen und Schreiner EFZ aus, aktuell ist Nina Zaugg im dritten Lehrjahr. Der Betrieb wird dafür vom Kanton Bern regelmässig überprüft. Lernende arbeiten immer unter Anleitung einer Fachperson.

  • Weiterbildung Oberflächentechnik

    Markus Wyss besucht regelmässig Kurse zu wasserbasierten Lacksystemen und Naturölen. Dadurch kennen wir die Trocknungszeiten und Verträglichkeiten der Produkte, die wir einsetzen. Das reduziert Nachbesserungen an Oberflächen deutlich.

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